Eiszeit für mobile Begleiter

Brrrrr. Bei den aktuellen Minusgraden wollen nicht nur wir uns am liebsten unter der warmen Bettdecke verkriechen. Auch Smartphone und Co. scheinen nicht

Minusgrade; sind wohl nicht geeignet für Smartphone und Co.

unbedingt für eisigen Wind gemacht. Auch, wenn Samsungs Galaxy II bis minus 20 Grad funktionstüchtig ist — Apples Bestseller iPhone, iPad und iPod machen laut Herstellerangaben schon bei Null Grad schlapp. Wie kommt Siri heil durch den Winter? Was tun, wenn das Display gefriert? Und: Warum haben Wurstfinger bei Minusgraden mehr Feingefühl? Wir haben nachgefragt!

1. Harte Zeiten für Displays
Smartphones, MP3-Player oder Tablet-Computer haben zwei Kälte-Achilles-Fersen. Die Displays der mobilen Begleiter bestehen aus Flüssigkristallen, die ab einer bestimmten Temperatur nur noch verlangsamt reagieren, da die Geschwindigkeit der Teilchen im elektromagnetischen Feld abnimmt. Generell gilt: Schon knapp unter dem Gefrierpunkt können erste Probleme entstehen. Ein lahmes Display ist zwar nervig, richtig Schaden nehmen kann die Benutzeroberfläche der Geräte aber vor allem dann, wenn es nach der kalten Dusche wieder ins Warme geht. Kondenswasser trübt nicht nur die Optik, sondern kann auch bleibende Risse verursachen, so Daniela Rechenberger vom Informationszentrum Mobilfunk (IZMF). „Wichtig ist es deshalb, die Flüssigkeit schonend zu trocknen“, so die Expertin. Aggressives Turbo-Trocknen ist Gift für die empfindliche Elektronik. „Auf keinen Fall zum Föhn greifen. Auch auf der aufgedrehten Heizung hat das sensible Gerät nichts verloren. Leider hilft nur Geduld. Bei Zimmertemperatur, in der Nähe einer moderaten Wärmequelle, verschwindet der Wasserdampf nach ungefähr einer halben Stunde von selbst.“ Kieselgelsäckchen, wie man sie auch öfter in Schuhkartons findet, saugen in der Schutzhülle des Tablets Flüssigkeit aus der Luft, sodass Kondenswasser erst gar nicht entstehen kann.

2. Mit voller Power durch die Kälte
Dass Kälte ein echter Energiefresser ist, können wir derzeit am eigenen Leibe spüren. Doch auch an den Kraftreserven unserer Handys zehren die Minusgrade. Zwar variiert die Leistungsfähigkeit der Akkus je nach Hersteller (genaue Angaben finden Sie in der Betriebsanleitung Ihres Geräts). Generell lässt sich aber sagen: Bei Temperaturen um Null Grad kann die Leistungsfähigkeit sowohl im Stand-By-Modus als auch im aktiven Betrieb um 50 Prozent geringer sein als bei Zimmertemperatur. Da der Durchschnitts-Telefonierer nicht unbedingt mit einem Reserve-Akku unterwegs ist, muss häufiger nachgeladen werden. „Aber auch hier ist Vorsicht und vor allem Geduld geboten“, so Rechenberger. „Warten Sie unbedingt, bis sich das Gerät an die Raumtemperatur angeglichen hat und schließen Sie es erst dann ans Netz.“ Eiliges Aufladen eines unterkühlten Geräts verringert die Akkuleistung langfristig.

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3. Halten Sie Körperkontakt
Natürlich müssen Sie auch bei Minusgraden Ihr geliebtes Smartphone nicht zu Hause lassen. Lassen Sie die Geräte aber auf keinen Fall im Auto. Auch, wenn gerade noch die Sitzheizung perfektes Wohlgefühl vortäuscht: Nach kurzer Zeit ist es im Innenraum des Wagens nur unwesentlich wärmer als draußen. Am besten halten Sie das Gerät in Körpernähe. Je dichter an der Haut und je mehr Kleidungsschichten darüber, desto besser, raten auch die Experten des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Damit auch die Handys von Vieltelefonierern mollig warm bleiben, empfiehlt der Bundesverband die Verwendung eines Headsets.

4. Warme Finger
Positiver Nebeneffekt des Kabelanschlusses: Mit automatischer Rufannahme und Sprachsteuerung werden auch Ihre Finger geschont. Schließlich lassen sich Touch Screens mit herkömmlichen Handschuhen nicht bedienen. Sonderanfertigungen aus speziell leitfähigen Materialien sind bereits für unter 10 Euro zu haben. Wem das zu fad ist: Alternativ lassen sich die Displays auch mit Würstchen bedienen. „Das funktioniert zwar tatsächlich“, lacht Reichenberger, „ist aber eher ein Partygag.“ Wienerle seien dafür besser geeignet als Mini-Salami aus der Packung, so die IZMF-Fachfrau. Wer Wert auf ein streifenfreies Display legt, der sollte doch lieber Frostbeulen riskieren als auf Wurstfinger setzen. Von glutamat | Total Digital

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