Wird das Samsung Galaxy S3 noch besser als das S2?

Samsungs Android-Smartphone Galaxy S2 konnte bisher sowohl in der Praxis als auch in Tests begeistern. Wird der Nachfolger Galaxy S3 den wachsenden Ansprüchen genügen können?

© Future Publishing Ltd


Samsung packte beim Galaxy S2 einen unglaublich leistungsstarken Prozessor sowie eine sehr gute Kamera in ein unsagbar dünnes Gehäuse. Die Verkaufszahlen vom vergangenen Herbst, mit 10 Millionen umgesetzten Geräten, sprechen für sich.

Bisher hat sich der südkoreanische Konzern noch nicht zu einem Galaxy S3 (oder SIII) geäußert, allerdings sind die Vorzeichen dafür schon deutlich zu sehen.

Veröffentlichungstermin: Die Mobilfunkindustrie ist relativ vorhersehbar. High-End-Modelle, die in diesem Jahr auf den Markt kommen, werden höchstwahrscheinlich auf dem Mobile World Congress Ende Februar angekündigt und vorgestellt. Diese werden dann erfahrungsgemäß Ende März oder April (in Deutschland etwas später) in den Verkaufsregalen zu finden sein.

Samsung brachte das S2 in Deutschland im Mai 2011 auf den Markt und es ist sehr wahrscheinlich, dass der südkoreanische Smartphone-Hersteller auch beim S3 auf diesen Zeitraum setzen wird.

Preis: Zum Preis des noch nicht offiziell angekündigten Gerätes ist noch nichts bekannt. Es könnte allerdings in eine ähnliche Preiskategorie wie das Galaxy Nexus fallen. Das Android-Flaggschiff ist bereits für 499 Euro (ohne Vertrag) erhältlich.

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Samsung Galaxy S2 lag bei 649 Euro, allerdings ist es mittlerweile wesentlich günstiger erhältlich. Sollte das Galaxy S3 mit dem Preispunkt des S2 auf den Markt kommen, könnte jedoch ebenfalls ein schneller Preissturz zu beobachten sein.

Prozessor: Samsung hat vergangenes Jahr verschiedene neue Exynos-Chips angekündigt. Einer davon könnte durchaus im Galaxy S3 zum Einsatz kommen. Im November vergangenen Jahres kamen Informationen zu einem Exynos-4412-Chipset der nächsten Generation zutage. Dabei handelt es sich um einen Vierkernzprozessor von Samsung mit einer Taktung von 1,5 GHz. Hersteller von Android-Smartphones versuchen sich beim Prozessor gegenseitig zu übertrumpfen und auch Samsung wird beim Galaxy S3 versuchen, an die Spitze der Vierkerngeräte zu gelangen.

Sollte das nicht der Fall sein, könnte Samsung noch auf einen Exynos-4212-Dual-Core-Prozessor zurückgreifen. Dabei handelt es sich um ein ARM9-Chipset mit zwei Kernen, das 30 Prozent leistungsstärker und wesentlich schneller als das Modell des Galaxy S2 sein soll. Selbst diese Zweikern-Version würde das S3 zu einem noch leistungsfähigeren Gerät als das S2 machen.

Außerdem hat Samsung mit dem Exynos 5250 noch ein weiteres Eisen im Feuer. Das Dual-Core-Modell mit bis zu 2 GHz unterstützt eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixel. Der Prozessor ist primär für Tablets konzipiert worden, allerdings entwickeln sich die Smartphone-Spezifikationen so schnell, dass man auch diesen Chip nicht ausschließen sollte.

Betriebssystem: Es gilt zwar noch lange nicht als bestätigt, aber es spricht einiges dafür, dass das nächste Galaxy bereits mit der neuesten Android-Version, Ice Cream Sandwich, auf den Markt kommen wird. Zunächst bietet Samsung bereits Testversionen eines Android-4.0-Updates für das Galaxy S2 an. Der durchaus wahrscheinliche Veröffentlichungstermin des S3 im zweiten Quartal dieses Jahres lässt ebenfalls auf die Integration des neuesten Google-OS´ schließen.

Google hat erst vor Kurzem die Version 4.0.3, die laut dem IT-Riesen das Grundgerüst des Ice-Cream-Sandwich-Codes darstellt, veröffentlicht. Das Samsung Galaxy S3 könnte mindestens diese Android-Version integriert haben.

Es ist außerdem möglich, dass auf dem Galaxy S3 eine Version von Samsungs TouchWiz-Benutzeroberfläche zum Einsatz kommt, damit es sich stärker von dem Galaxy Nexus abhebt. Dieses bietet den Anwendern „Vanilla“ Android 4.0.

Speicher: Zum Arbeitsspeicher des Galaxy S3 gibt es bisher keine Informationen, allerdings scheint sich 1 GB RAM als Standard, mit dem Android gut funktioniert und eine solide Leistung gewährleistet, etabliert zu haben.

In Sachen interner Speicher wurde beim (vom Samsung produzierten) Galaxy Nexus auf einen SD-Kartenslot verzichtet und ausschließlich auf den 16 GB großen internen Speicher gesetzt. Deshalb könnte auch beim S3 vergeblich nach einem SD-Kartenanschluss gesucht werden.

Bildschirm: Mit seinem 4,3 Zoll großen Display machte das Galaxy S2 bei seiner Markteinführung großen Eindruck. Mittlerweile sind mit dem HTC Sensation XL (4,7 Zoll), dem Galaxy Nexus (4,65 Zoll) und Galaxy Note (5,3 Zoll) jedoch wesentlich größere Displays am Markt.

Im Oktober vergangenen Jahres tauchte ein angeblicher Screenshot des S3 von einer Samsung-Präsentation auf. Demzufolge könnte das S3 einen 4,6 Zoll großen Bildschirm haben. Es wäre allerdings nicht überraschend, wenn der südkoreanische Konzern das S3 mit einem noch größeren Display als das beim Galaxy Nexus ausstatten würde.

Kamera: Auch zur Kamera des nächsten Samsung-Smartphones gibt es noch keine Details. Allerdings hat Samsungs Entwicklerteam im Oktober vergangenen Jahres einen 16-Megapixel-Sensor vorgestellt.

Der S5K2P1 soll HD-Videos mit einer Bildrate von 60fps aufnehmen können und Fotokameras die Aufnahme von 30 Bildern mit 8,3 Megapixel in der Sekunde ermöglichen. Sollte es dieser Sensor in das Galaxy S3 schaffen, wäre das ein erheblicher Fortschritt zum momentanen Smartphone-Standard.

Man darf gespannt sein, welche Spezifikationen Samsungs kommendes Android-Smartphone bieten wird. Der Erfolg des Samsung Galaxy S2 wird aber höchstwahrscheinlich weitergeführt werden.

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